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Im Rahmen der Mitgliederversammlung in Aachen erfolgte eine Neuwahl der Kommissionsmitglieder. Die bisherigen Mitglieder Prof. Basler, Dr. Derra, Frau Dr. Kloke und Dr. Lucius wurden wieder gewählt, so dass eine günstige Konstellation für eine kontinuierliche Arbeit gegeben ist.
Als neue Mitglieder werden der Kommission PD Dr. Pfingsten, Dr. Sohn und Dr. Zernikow angehören.
Die konstituierende Sitzung erfolgte auf Initiative von Prof. Treede, im Februar in Mainz. Dabei wurde Dr. Derra als Sprecher gewählt, Prof. Pfingsten als Stellvertreter und Protokollführer. Prof. Treede wird vom Präsidium aus regelmäßig Kontakt zur Kommission halten.
Nachdem die Kommission unter dem Vorsitz von Frau Kloke in den letzten Jahren einige grundlegende Arbeit geleistet hatte und in 2002 auch Struktur und Inhalt des 80 Stunden Curriculum "Spezielle Schmerztherapie" überarbeitet hatte (Materialien auf den folgenden Seiten), mussten die Aufgabenbereiche überdacht und Ziele neu definiert werden.
Ganz aktuell übernahm die Kommission die Aufgabe, sich mit der Änderung der Approbationsordnung auseinanderzusetzen, auf die von Seiten der DGSS im Vorfeld leider kein Einfluss genommen werden konnte.
"Schmerzbehandlung und Palliativmedizin" ist im Unterschied zu anderen Themen nicht als Querschnittsbereich neu eingeführt worden, und im Vergleich zur alten Approbationsordnung ist die Schmerztherapie auch nicht mehr bundesweit einheitliches Prüfungsfach sondern nur noch einer von mehreren Aspekten, die in den Prüfungsfragen berücksichtigt werden sollen. (Anlage 15).
Daher wurden Überlegungenangestellt, wie die Schmerztherapie dennoch in die neuen Studienordnungen der einzelnen Universitäten eingebunden werden kann. Die Kommission erarbeitete hierzu in zwei Sitzungen ein ganz konkretes und detailliertes Unterrichts-Curriculum "Schmerzbehandlung" (siehe unten).
Dieses wurde an die Studiendekane der 34 Universitäten geschickt mit der Bitte um Integration in die studentische Ausbildung. Darüber hinaus nimmt die Kommission mit DGSS-Mitgliedern jeweils vor Ort Kontakt auf, um die Entwicklung zu unterstützen. Die Weiterbildungsinhalte der "Palliativmedizin" werden ausreichend von der Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) vertreten, so dass hier kein Handlungsbedarf bestand.
Die Planung der zukünftigen Aufgaben beinhaltet Kontaktaufnahme mit den entsprechenden Gremien des STK und Abgleichung der Fort- und Weiterbildungsanforderungen, Entwicklung von Standards für die schmerztherapeutische Weiterbildung anderer Berufsgruppen (z.B. Krankenpflegepersonal, Physiotherapeuten) sowie die Auseinandersetzung mit den sog. Core-Curricula der IASP. Darüber hinaus wird die Kommission im Auge behalten, wie sich die im letzten Jahr erarbeitete Modifizierung des 80 Stunden Curriculums praktisch umsetzen lässt. Wie bisher wird eine enge Zusammenarbeit mit der Fortbildungskommission angestrebt, wobei es sich hierbei als günstig erweist, dass Herr Lucius und Herr Zernikow in beiden Kommissionen Mitglied sind.
Dr. C. Derra (14.7.03)

Mitglieder: H.D. Basler, P. Nilges, M. Pfingsten (Sprecher), H. Sorgatz, W. Eich (beratendes Mitglied)
Die Subkommission "Psychologische Schmerztherapie" ist eine der DGSS- Kommission für Aus- und Weiterbildung untergliederte Kommission, die
die psychologischen Inhalte und Interessen in der DGSS-Ausbildungskommission vertritt, und gleichzeitig als "Vermittler" zwischen der DGSS-Ausbildungskommission und der Aus- und Weiterbildungskommisssion der Deutschen Gesellschaft für Psychologische Schmerztherapie und -Forschung (DGPSF) fungiert. Es bestand daher ein sehr enger Kontakt und Austausch (z.T. in Personalunion) mit der Aus- und Weiterbildungskommission der DGPSF, wobei sich die Inhalte schwerpunktmäßig auf die Organisation des 80-std. Curriculums für die Zusatzausbildung in psychologischer Schmerztherapie bezogen. Diese Ausbildung wird gemäß der neuen Richtlinien in der Fassung vom 3.7.2002 durchgeführt und von der DGPSF und der DGSS zertifiziert. Die DGPSF hat sich bemüht, das Curriculum zu regionalisieren und jeweils an eine größere Behandlungseinrichtung anzubinden, so dass die Einbindung von Patientenvorstellungen einfacher wird. Das Ausbildungsangebot wurde inzwischen beträchtlich erweitert und neben dem zentralen DGPSF-Curriculum wird ein Curriculum Psychologische Schmerztherapie auch in Bad Salzuflen, Bad Mergentheim, Berlin und München angeboten. Um ein gemeinsames Zertifikat zwischen den Schmerzgesellschaften zu vereinbaren, werden durch H.D. Basler Verhandlungen mit dem STK geführt; es ist beabsichtigt, auch die DMKG einzubinden.
PD Dr. M. Pfingsten (5.8.2003) 
Die Fortbildungskommission hat sich im Berichtszeitraum zweimal getroffen, das erste Mal zu ihrer konstituierenden Sitzung am 13.3.2003 in Frankfurt und am 8.7.2003 in Tutzing.
Entsprechend der Aufgabenstellung der Fortbildungskommission wurden im Berichtszeitraum 94 Anträge bearbeitet, wissenschaftliche Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der DGSS durchzuführen. Allen Anträgen konnte entsprochen werden.
Algesiologiezertifikate der DGSS: Es wurden 50 Verlängerungsurkunden ausgestellt, 7 Kollegen erwarben erstmals die Qualifikation Algesiologe DGSS entsprechend den Vorgaben der Fortbildung zum Algesiologen DGSS.
Auf Wunsch des neuen Präsidiums wurden in der Sitzung am 8.7.2003 die algesiologischen Standards von DGSS und STK verglichen und - aus der Sicht der DGSS - die gemeinsamen Nenner erarbeitet. Diese stellen aus Sicht der Fortbildungskommission für das Präsidium eine Diskussionsgrundlage für eine gemeinsame Fortbildungskommission von DGSS und STK dar. Der Fortbildungsplan zum Algesiologen wurde formal überarbeitet, die gekürzte Fassung ist in den Arbeitsunterlagen für die diesjährige Mitgliederversammlung enthalten und steht den Mitgliedern offen zur Diskussion.
Dr. Antje Beyer (5.8.2003) |