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Die Kommission traf sich im Berichtszeitraum zu zwei Sitzungen. Darüber hinaus wurden zusammen mit der Fortbildungskommission Kontakte und zwei Treffen mit dem StK (jetzt Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie) arrangiert. Thematisch engagierte sich die Kommission weiterhin in der Umsetzung der neuen ÄAppO in die Lehre. Bei dem Treffen im Januar in Frankfurt wurde von drei Kollegen aus Berlin der Reformstudiengang vorgestellt. Schmerztherapie ist dort in andere Module integriert. Es wurde erreicht, dass die Schmerztherapie als ein integriertes Querschnittsfach gilt, d.h. eine Teilnahme für die Studierenden verpflichtend ist, um einen sog. "Teilschein" zu erreichen. Besonders die Möglichkeiten des patientenorientierten Lernens ließen die schmerztherapeutischen Inhalte gut implementieren. Über die Situation an anderen Universitäten gibt es ein nur sehr lückenhaftes Bild. Da die notwendige weitere intensive Bearbeitung des Themas der studentischen Lehre die Möglichkeiten der Kommission übersteigt, wurde von Herrn Treede die Möglichkeit einer Adhoc-Kommission zu diesem Thema ins Auge gefasst und inzwischen realisiert. Eine Liste mit DGSS-Ansprechpartnern an den jeweiligen Universitäten wurde erstellt. Neben der Zertifizierung von Schmerzcurricula war insbesondere die weitere Abstimmung der Ausbildungskriterien mit dem StK zu realisieren. Dies bezog sich zunächst im wesentlichen auf die Inhalte der Fortbildung (Anerkennung von Veranstaltungen, Bezeichnung Algesiologe), im weiteren aber auch auf die curriculare Weiterbildung "Spezielle Schmerztherapie" sowie die Anerkennung von Weiterbildungsstätten. Die Kriterien für eine wechselseitige Anerkennung von Fort- und Weiterbildungen wurden in zwei Treffen genauer erörtert und diesbezüglich schon eine Kooperation begonnen. Da nicht alle Inhalte ohne weiteres kompatibel erscheinen, sind weitere Treffen geplant.
Dr. Derra (Sprecher) |