HomeLinksImpressumKontakt
09.09.2010

Email: fortbildung@dgss.org


Sprecher: M. Strumpf und M. Pfingsten

Treffen haben stattgefunden:

(20.12.2005 in Frankfurt)
01.06.2006 in Bremen
14.10.2006 in Berlin (anlässlich DGSS-Kongress)

Die Aufgaben der Kommission haben sich aufgrund der Tatsache, dass ab dem Geschäftsjahr 2006 zwei Kommissionen zusammengelegt wurden, deutlich vermehrt. Am 20.12.2005 hatte sich die neue Aus-/Weiter- und Fortbildungskommission der DGSS (im weiteren AWF-K) zu ihrer konstituierenden Sitzung getroffen. Als Sprecher wurden Herr Strumpf und Herr Pfingsten gewählt.

Normale Aufgaben:

  • Bearbeitung der Anträge auf Zertifizierung von Veranstaltungen und Aufnahme in den Weiterbildungskalender der DGSS (sehr zuverlässig von A. Beyer, München durchgeführt): in Zukunft wird die Entscheidung über die Aufnahme in den Veranstaltungskalender von der DGSS-Geschäftsstelle (Graf-Baumann) übernommen. Es wurde (auf Anregung von A. Beyer) ein neuer Bewertungsbogen für die Anerkennung von Kreditstunden (Fortbildungspunkten) erarbeitet, der den Vorgang standardisieren und erleichtern soll.
  • Besondere Berücksichtigung haben Ausbildungscurricula erfahren, die bzgl. inhaltlicher und formaler Voraussetzungen von der Kommission genau geprüft wurden (z.B. Pflege-Curriculum, Curriculum Akutschmerztherapie, versch. Anbieter für Curriculum Spezielle Schmerztherapie“). Oftmals wurden die Anträge mit Auflagen zur Korrektur und Nachbesserung an die Antragsteller zurückverwiesen und danach neu beurteilt. Noch ungelöst ist die Beurteilung von Anbietern von Kursen im Ausland (z.B. Spanien), die eine zu geringe Interdisziplinarität erkennen lassen. Offene Fragen betreffen die Frage einer zwingend notwendigen Beteiligung bestimmter Fachgebiete (Anästhesie, Neurologie, Orthopädie, Psychologie/Psychiatrie) und die Notwendigkeit des Titel-Nachweises „Spezielle Schmerztherapie“ oder „Spezielle Schmerzpsychotherapie“ bei den anwesenden Kursleitern bzw. Referenten.

Spezialaufgabe:

Eine wesentliche neue und umfangreiche Aufgabe für die Kommission ergab sich daraus, dass erhebliche Diskrepanzen zwischen dem Curriculum „Spezielle Schmerztherapie“ der DGSS und dem Curriculum/Kursbuch der Bundesärztekammer aufgefallen waren. Beide Institutionen zertifizierten demnach gemäß unterschiedlicher Vorgaben, wobei die Zertifizierung durch die Ärztekammern zur Erlangung der Zusatzbezeichnung für die Teilnehmer aber ausschlaggebend ist. Beide Curricula entsprechen nach Auffassung der AFWK aber nicht den aktuellen Anforderungen an ein modernes Schmerz-Curriculum.

Die Überarbeitung des „Curriculums Spezielle Schmerztherapie“ bzw. eine bundesweit geltende einheitliche Fassung desselben erhielt zusätzliche Priorität, da vom Gemeinsamen Bundesausschuss eine Richtlinie: „Methoden vertragsärztlicher Versorgung – Akupunktur“ verabschiedet wurde, worin als Auflage ein 80 stündiger Kurs in Schmerztherapie gefordert wird. Daher wird der Bedarf an Kursen zukünftig erheblich steigen.

Zur Erarbeitung des neuen Curriculums bot sich eine Kooperation mit dem Ansprechpartner der Ärztekammer (Prof. Nix, Mainz) an, der beauftragt worden war, die 2. Auflage des Kursbuches „Spezielle Schmerztherapie zu erstellen. Das 1. gemeinsame Treffen fand am 11.10.2006 in Berlin statt (Beyer, Casser, Derra, May, Nix, Strumpf). Dort wurde eine erste Abstimmung der formalen Vorschriften und grobe Festlegung der Inhalte vorgenommen, die in spezifischen Unterarbeitsgruppen inhaltlich weiter ausgestaltet wurden.

Ein 2. Treffen fand am 12. Dezember 2006 in Mainz statt. Dank der fleißigen Arbeit aller Beteiligten kann es als realistisch angesehen werden, dass die 2. Auflage des einheitlichen Kursbuches nach Vorlage bei unserer Fachgesellschaft anl. des Ärztetages 2007 zur Verabschiedung vorgelegt wird.

Bremen und Göttingen, 18.04.2007

Die Sprecher: Michael Strumpf und Michael Pfingsten

 
18.08.2010
Schmerz- und Palliativversorgung: Regierung ändert Rechtslage

Die Bundesregierung will das Betäubungsmittelrecht ändern. So soll es künftig erlaubt sein, nicht mehr benötigte Schmerzmittel in Einrichtungen der...

[mehr]
27.07.2010
Schmerzprofil lässt auf passgenaue Therapie hoffen

Damit die Behandlung von Nervenschmerzen kein Glücksspiel bleibt, haben Forscher im deutschlandweiten Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz...

[mehr]