
Akutschmerztherapie (postoperativ, Trauma) Nachdem die konstituierende Sitzung der Arbeitsgruppe bereits im Oktober 1998 stattfand, trafen wir uns zur ersten Arbeitssitzung am 15. und 16. Januar 1999 in Wuppertal. Die Resonanz war außerordentlich gut. Der Arbeitskreis teilte seine Arbeit vorerst in fünf Schwerpunktthemen auf. Die gebildeten Gruppen arbeiteten an den Themen Öffentlichkeitsarbeit, Schmerzanamnese und Dokumentation, Koordination klinischer Studien, Akutschmerzdienst und Fortbildung. Es wurden sich in den fünf Subgruppen erste Aufgaben gestellt. Zum zweiten Arbeitstreffen am 18. und 19. Juni 1999 in Schwerte wurde an den verschiedenen Vorhaben der einzelnen Gruppen weiter gearbeitet. 1. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wurden erste Entwürfe für eine Patientenaufklärungsbroschüre zum Thema „Akutschmerz“ vorgestellt. 2. Im Rahmen der Dokumentation wurde ein modulares Dokumentationssystem als Ergänzung existierender Anamnesebögen vorgestellt. Die Inhalte sollen zu gegebenem Zeitpunkt validiert werden. 3. Im Rahmen der Organisation der Akutschmerztherapie wurde ein Grundlagenpapier zur Schaffung von Vereinbarungen in der Akutschmerztherapie erarbeitet. 4. Die Gruppe, die sich mit der Koordination klinischer Studien befasst, präsentierte ein vorläufiges Konzept zur Durchführung von Studien. 5. Die Gruppe „Fortbildung“ arbeitet an einem Manual der Akutschmerztherapie. Des Weiteren wird eine „Frageecke zum Akutschmerz“ in der Zeitschrift „Die Schwester/der Pfleger“ ab Oktober diesen Jahres zweimonatlich erscheinen und durch diese Gruppe organisiert. Das nächste Treffen wird am 3.-4. Dezember 1999 in Kassel stattfinden. Prof. Neugebauer (Köln) |