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09.09.2010


Der Interdisziplinäre Arbeitskreis Mund- und Gesichtsschmerzen traf sich im Berichtsjahr am 8.12.2001 und am 8. 6.2002 zum 7. und 8. Arbeitstreffen in Würzburg. Der Arbeitskreis setzt sich zur Zeit (Stand: Juli 2002) aus rund 60 Mitgliedern und Interessenten zusammen.
Im März 2002 war nach dreijähriger Amtszeit gemäß §2(2) der Geschäftsordnung der DGSS die Neuwahl des Sprechers und seines Stellvertreters notwendig. Die Kollegen Türp und Jürgens wurden einstimmig für weitere drei Jahre als Sprecher bzw. stellvertretender Sprecher wiedergewählt. Auch in diesem Berichtszeitraum wurden die Arbeitstreffen zur praktischen Fortbildung genutzt. Unter anderem wurden folgende Themen erörtert: kraniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) bei Kindern und Jugendlichen; Beziehungen zwischen CMD und Fibromyalgie; Behandlung von CMD mit dem Monobloc nach Robin; Verbesserung der Diagnostik und Therapiekontrolle durch Patienten-Fragebögen; neurologische Untersuchung der Hirnnerven; die von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie erarbeiteten Leitlinien zum atypischen Gesichtsschmerz. Für die zweite Jahreshälfte ist von der Arbeitsgruppe "Schmerzzeichnungen" eine Pilotstudie geplant, an welche sich ab Anfang 2003 eine multizentrische Studie anschließen soll. Zu einem festen Bestandteil der Treffen hat sich die Vorstellung von Patientenfällen mit anschließender Diskussion entwickelt. Das gute und freundschaftliche Verhältnis des Arbeitskreises zu benachbarten Organisationen setzte sich in dem Berichtsjahr fort: der Vizepräsident des International College of Craniomandibular Orthopedics, Dr. Horst Kares, stellte seine Organisation vor.
Auf dem Deutschen Schmerzkongress 2002 in Aachen werden Mitglieder des Arbeitskreises mit einem Symposium und zwei Workshops vertreten sein. Ein weiterer Höhepunkt der bisherigen Aktivitäten des Arbeitskreises ist die weitgehende Gestaltung des Oktober-Hefts von DER SCHMERZ, welche unter dem Titel "Orofaziale Schmerzen" als Schwerpunktheft erscheinen wird.
Unser abschließender Dank geht wiederum an die Kassenärztliche Vereinigung Unterfranken für die großzügige Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten.

PD Dr. Jens C. Türp (3.7.2002)

 
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