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09.09.2010


Beratung des DGSS-Präsidiums bei berufspolitischen Fragestellungen, Beratung von DGSS-Mitgliedern und Hilfestellung bei berufspolitischen Fragen und Problemen, Erarbeitung von berufspolitisch relevanten Empfehlungen im Auftrag des Präsidiums, Zusammentragen von berufspolitisch relevanten Aspekten aus allen schmerztherapeutisch tätigen Organisationen und Verbänden, Mitarbeit in und Zusammenarbeit mit berufspolitischen Gremien anderer Fachgesellschaften.

Dr. med. Bernhard Arnold

Abteilung für Schmerztherapie
Klinikum Dachau
Krankenhausstr. 15
D-85221 Dachau
Tel. +49 8131 76-4050
Fax +49 8131 76-4060
Dr. med.  Benedikt Eberhardt


Praxis für Anästhesiologie
Usinger Str. 11
D-60389 Frankfurt
Tel. +49 69 4637-38
Fax +49 69 46999262
Dr. med. Oliver Emrich



Rosenthalstr. 17
D-67069 Ludwigshafen am Rhein Edigheim
Tel. +49 621 654031
Fax +49 621 654033
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

Klinik u. Poliklinik für Neurologie
Universität Münster
Albert-Schweitzer-Str. 33
D-48129 Münster
Tel. +49 251 8348-196
Fax +49 251 8348-181
Dr. med. Hubertus Kayser


Gemeinschaftspraxis Anästhesie, Schmerztherapie
Sonneberger Str. 6
D-28329 Bremen
Tel. +49 421 4679-849
Fax +49 421 4679-938
Dr. Dipl.-Psych. Paul Nilges


DRK-Schmerzzentrum
Auf der Steig 14-16
D-55131 Mainz
Tel. +49 6131 988550
Fax +49 6131 988705
Prof. Dr. Andreas Straube


Klinik für Neurologie, Klinikum Großhadern
Marchioninistr. 15
D-81377 München
Tel. +49 89 7095-3900
Fax +49 89 7095-3677
Dr. Reinhard Thoma

Interdisziplinäres Zentrum für Schmerztherapie
im Diakoniewerk München-Maxvorstadt
Heßstr. 22
D-80799 München
Tel. +49 89 2122821
Fax +49 89 2122822
 Monika Thomm

Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin
Uniklinik Köln
Joseph-Stelzmann-Str. 9
D-50924 Köln
Tel. +49 221 4784884
Fax +49 221 4786785
Dipl.-Psych.  Anne Willweber-Strumpf

Schmerzklinik im Zentrum Anästhesiologie, Rettungs- u. Intensivmedizin
Universitätsmedizin Göttingen - Georg-August-Universität
Robert-Koch-Str. 40
D-37075 Göttingen
Tel. +49 551 3919839

Im Rahmen der DGSS-Jahrestagung wurde 1997 in Bielefeld eine "Ad-hoc-Kommission für berufspolitische Aspekte" zur berufspolitischen Beratung von Präsidium und Mitgliedern ins Leben gerufen und von der Mitgliederversammlung in München 1999 in den Status einer ständigen Kommission erhoben, 1999 wurden die Mitglieder neu gewählt.
Die 7 Kommissionsmitglieder repräsentieren 5 Fachrichtungen (Allgemeinmedizin, Anästhesiologie, Neurologie, Orthopädie, Psychologie/Psychosomatik) und sind neben ihrer schmerztherapeutischen Tätigkeit in Praxis oder Klinik zudem ehrenamtlich in verschiedenen Gremien der ärztlichen Selbstverwaltung (Landes-Ärztekammern, -KVen), Berufsverbänden oder wissenschaftlichen Fachorganisationen tätig (siehe unten).

Folgende Arbeitsaufgaben hat die Kommission übernommen:

  • Beratung des Präsidiums bei berufspolitischen Fragestellungen im Rahmen von Kontakten bzw. Auseinandersetzungen mit entsprechenden Institutionen (Ministerien, Ärztekammern, Kassenärztlichen Vereinigungen, medizinischen Gesellschaften, Berufsverbänden u.a.)
  • Beratung von DGSS-Mitgliedern bei berufspolitischen Fragen und Problemen
  • Erarbeitung von berufspolitisch relevanten Empfehlungen im Auftrage des Präsidiums
  • Argumentationshilfen für DGSS-Mitglieder bei Differenzen mit Landes-KV, -Ärzte-kammer bei Differenzen zwischen DGSS-Mitgliedern und Landes-KV bzw. Sozialgericht, jedoch keine juristische Stellungnahme
  • Bei juristisch relevanten Fragestellungen im o.g. Sinne empfiehlt und vermittelt die Kommission die Einbeziehung von spezialisierten Juristen bzw. Kanzleien in der Region, bzw. den Justitiaren von DGSS, BDA oder StK.

Die Kommissionsmitglieder treffen sich zweimal jährlich, einmal im Rahmen der DGSS-Jahrestagung zu einer Sitzung.
     
Im Rahmen der konstituierenden Sitzung (29.1.2000, Kassel) wurde Herr Dr. Zeuner zum Sprecher wieder- und Frau Dr. Blendinger zur Stellvertreterin gewählt.


21.03.2005

Neufassung einer Qualitätssicherungsvereinbarung zur schmerztherapeutischen Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten (PDF)

Qualitätssicherungsvereinbarung zur schmerztherapeutischen Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten gem. § 135 Abs. 2 SGB V(Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerztherapie) (PDF)

Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf des EBM 2000 plus


Die berufspolitische Kommission der DGSS hat gemeinsam mit dem Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA) und den anderen schmerztherapeutischen deutschen Gesellschaften eine Stellungnahme an die Kassenärztliche Bundesvereinigung abgegeben, die hier als PDF-Datei nachlesbar ist. (3.11.00)

Die berufspolitische Kommission bietet den DGSS-Mitglieder direkte Hilfe bei Verhandlungen mit der Kassenärztlichen Vereinigung an. Frau Dr. Blendinger steht dafür als Verbindungsperson zur Verfügung. Außerdem bittet die Kommission um Argumentationshilfe bei der Zusammenstellung von Kriterien, die zur Begründung einer über 3 Wochen hinausgehenden Rehabilitationskur für chronische Schmerzpatienten aufgeführt werden können. Wenden Sie sich diesbezüglich bitte an Dr. Zeuner.



Zum neuen Einheitlichen Bewertungsmaßstab informiert Kommissionsmitglied E. Mertens (Aachen) wie folgt:

EBM 2000 plus : Das Ende der fachärztlichen Palliativmedizin
Der "neue" EBM, welcher derzeit von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) vorbereitet und in die Verhandlungen mit den Krankenkassen eingebracht wird, bedeutet für niedergelassenen Fachärzte, die im Bereich der Palliativmedizin tätig sind, den wirtschaftlichen Ruin, wenn er in dieser Form umgesetzt wird. Der gesetzliche Auftrag einer Aufgliederung der ambulanten Versorgung in einen hausärztlichen und einen fachärztlichen Bereich wird dort so interpretiert, daß die Betreuung von Pflegebedürftigen und Patienten in ihrer letzten Lebensphase grundsätzlich eine hausärztliche Aufgabe ist. Entweder ist der KBV nicht bekannt, wie viele Fachärzte derzeit in Hospizen, Pflegeheimen und häuslicher Umgebung ihre Patienten qualifiziert betreuen, wobei es sich nicht nur um Schmerztherapie, sondern auch um andere palliativmedizinische Maßnahmen handelt, oder aber es ist gezielte Absicht, die Fachärzte aus diesem Versorgungsbereich heraus zu drängen. Während für den Hausarzt in diesem Versorgungsbereich mehrere neue Leistungsziffern geschaffen wurden, muß sich der Facharzt lediglich mit einer Gebühr für den Hausbesuch begnügen, für die man heutzutage nicht einmal einen Installateur ins Haus bekäme. Unabhängig von diesem Skandal ist das "neue" schmerztherapeutische Kapitel ein reines, wenig von Sachkunde geprägtes Kapitel, welches ausschließlich die immer mehr in den Hintergrund tretende Blockadetherapie abbildet. Die realiter täglich bei Schmerzpatienten durchgeführten zeitintensiven Betreuungsleistungen sind der KBV offensichtlich unbekannt und bleiben daher unberücksichtigt. Bisher hat es die KBV auch nicht für nötig befunden, ihr Informationsdefizit auf diesem Gebiet durch ein Gespräch mit den schmerztherapeutischen Verbänden aufzuholen. (17.9.00)

 
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