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Schmerz-Appell

“Für Versorgungsforschung und Register in der Schmerzmedizin”


Die Situation:

  • In Deutschland leiden mehrere Millionen Menschen an chronischen Schmerzen.
  • Die Wartezeiten bis zur richtigen Diagnose sind lang, oftmals über ein Jahr.
  • 6 - 8 % der Gesundheitsausgaben entfallen auf die Behandlung chronischer Schmerzen, die volkswirtschaftliche Belastung liegt bei 20 – 30 Mrd. Euro/Jahr
  • Es fehlen jedoch in zahlreichen Bereichen der Schmerzmedizin belastbare Daten zur Epidemiologie und Versorgungssituation. Die Schmerzversorgungsforschung war in der Vergangenheit Stiefkind der Forschungsförderung bzw. der Gesundheitspolitik und ist schlecht vernetzt.


Machen Sie mit – damit das Thema „Versorgungsforschung & Schmerz“ TOP-Thema der wissenschafts- und gesundheitspolitischen Agenda wird !

Unser Ziel: Wir wollen erreichen, dass in Deutschland die Versorgungsforschung im Bereich Schmerz ausgebaut wird. Wir brauchen solide Daten als Voraussetzung für eine gute und verbesserte Patientenversorgung, für gute Verträge und für eine faire Honorierung. Wir brauchen bessere Rahmenbedingungen für Versorgungsforschung und den Ausbau von Schmerzregistern. Dies muss sich auch abbilden in der Nationalen Agenda der Wissenschafts- und Gesundheitspolitik. Dazu bedarf es der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und Politik. Auch brauchen wir ein Koordinationszentrum „Deutsches Schmerzregister“, das -getragen von den in diesem Gebiet tätigen Akteuren und weiteren Interessierten- die bisherigen Aktivitäten vernetzt und wesentlich stärkt.

Unterschreiben Sie noch heute – für Versorgungsforschung!

Ihre Meinung und Unterschrift zählt. Denn als direkt mit der Versorgung von Schmerz-Patientinnen und Patienten engagierter Therapeut in Praxis, Klinik, in den Institutionen des Gesundheitswesens oder aber als Schmerzforscher wissen Sie, worauf es ankommt und wo es „hapert“. Ihre Expertise muss endlich auch in der offiziellen Gesundheitspolitik Gehör finden, das werden wir erreichen. Die zum Deutschen Schmerzkongress 2012 gestartete Unterschriftensammlung werden wir in den nächsten Monaten bis zum Herbst/Winter 2013 fortsetzen. Lassen Sie den Aufruf von daher gerne auch bei Kolleginnen und Kollegen verteilen und unterschreiben!

Mit dem Schwung mehrerer Hundert oder Tausend Unterschriften der zum Thema Schmerz engagierten Schmerztherapeuten, Wissenschaftler, Experten aus Medizin, Psychologie, Pflege, Behörden, Kassen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und weiteren Aktiven werden wir dann nach der nächsten Bundestagswahl der Bundesregierung den Appell übergeben und uns dafür einsetzen, dass entsprechende Programme aufgelegt werden. Bereits in 2013 werden wir das Thema mit Fachveranstaltungen gut plazieren bzw. auch gezielt die Akteure des Gesundheitswesens und der Ministerien ansprechen und einbinden. Denn klar ist: Es bedarf einer konzertierten, interdiziplinären, interprofessionellen, partei- und akteursübergreifenden Aktion, um das Thema „Schmerz“ zum TOP-Thema einer zukünftigen Gesundheits- und Wissenschaftspolitik zu machen.

Versorgungsforschung und Register in der Medizin und beim Schmerz müssen endlich ein Schwerpunkt des deutschen Gesundheitswesens werden. Machen Sie mit! Unterschreiben Sie den Aufruf noch heute!

-Ihre Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.-

Hier geht es zur Unterzeichnung!

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PDF Hintergrundmaterial - "Schmerz Appell"