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Weiterbildung zum Schmerztherapeuten

Bis vor kurzem gab es in Deutschland keine offizielle Ausbildung zum Schmerztherapeuten. Schmerzvorlesungen sind nach wie vor keine Pflichtveranstaltungen. Verschiedene wissenschaftliche Fachgesellschaften haben daher schon seit Jahren verbandsinterne Algesiologiezertifikate angeboten. Diese dienen aber lediglich der persönlichen Qualifikation, dürfen aber nicht nach außen geführt werden.

Seit Ende der 90er Jahre gibt es die Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie" für Ärzte, die in der Diagnostik und Therapie chronisch schmerzkranker Patienten tätig sind. Diese Zusatzbezeichnung darf auch nach außen geführt werden. Voraussetzung ist eine 12monatige Weiterbildung in den Bereichen Schmerzanamnese, Schmerzanalyse, Differentialdiagnostik, Beratung, Aufstellung eines Therapieplans, Einsatz schmerztherapeutischer Verfahren sowie Dokumentation des schmerztherapeutischen Behandlungsverlaufs.

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