Arbeitskreis Psychosoziale Aspekte bei Schmerz

Dr. Dipl.Psych Kathrin  Bernardy
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234-302 6884
Fax: 0234-302 6367
Dr.  Anke Diezemann
DRK Schmerz-Zentrum Mainz
Tagesklinik für interdisziplinäre Schmerztherapie
Auf der Steig 16
D-55131 Mainz
Tel. +49 6131 988-956
Amtszeit: 01.01.2019 bis 31.12.2022
Prof. Dr. med. Wolfgang  Eich
Klinik für Allgemeine, Innere u. Psychosomatische Medizin
Universitätsklinikum Heidelberg/Psychosomatik Reha-Zentrum
Im Neuenheimer Feld 410
D-69120 Heidelberg
Tel. +49 6221 568668
Prof. Dr. med. Winfried Häuser
Klinik Innere Medizin 1
Klinikum Saarbrücken gGmbH
Winterberg 1
D-66119 Saarbrücken
Tel. +49 681 963-2020 Fax +49 681 963-2022
Dr. Dipl.Psych. Ulrike  Kaiser
Schmerztagesklinik
Universitätsschmerzzentrum Dresden
Fetscherstr. 74
D-01307 Dresden
Tel. +49 351 4585981
Fax +49 351 4586391
Prof. Dr.med. Matthias  Karst
Schmerzambulanz
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
D-30625 Hannover
Tel.: +49 511 5323108
Fax: +49 511 5328109
PD Dr. phil. habil Regine Klinger (Diplom-Psychologin)
Verhaltenstherapie
Fachbereich Schmerzmedizin und Schmerzpsychologie
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistraße 52
D-20246 Hamburg
Tel. +49 40 7410 52837
Fax +49 40 7410 44963
Dr. med. Hedi  Kühn-Becker
Schmerzzentrum Zweibrücken
Prof. Dr. med. Wolfgang Söllner
Abteilung für Psychosomatik und psychotherapeutische Medizin
Klinikum Nürnberg
Prof. Ernst-Nathan-Str. 1
D-90419 Nürnberg
Tel. +49 911 398-2839
Fax +49 911 398-3675
Prof. Dr. Dipl.Psych. Kati Thieme
Institut für Medizinische Psychologie
Universität Marburg
Prof. Dr. Harald C. Traue
Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Universität Ulm, Sektion Medizinische Psychologie
Frauensteige 6
D-89075 Ulm
Tel. +49 731 500-61911
Fax +49 731 500-61912
Dr. med. Martin von Wachter
Sprecher
Ostalb-Klinikum
Abteilung für Psychosomatik
Im Kälblesrain 1
D-73430 Aalen
Tel.: + 49 7361 551801
Fax: + 49 7361 551803

Ziele des Arbeitskreises:

  • Psychologische und psychosomatische Inhalte verstärkt in der Deutschen Schmerz-Gesellschaft vertreten (z. B. durch Organisation von Symposien und Workshops beim Deutschen Schmerzkongress)
  • Förderung integrativer und interdisziplinärer Ansätze in Forschung, Aus- und Weiterbildung und Krankenversorgung
  • Förderung des fachlichen Austauschs zwischen den im psychosomatisch-psychologisch-psychosozialen Bereich der Schmerzforschung und Schmerztherapie Tätigen.
  • Förderung der Vernetzung der im psychosomatisch-psychologisch-psychosozialen Bereich der Schmerzforschung aktiven Forschergruppen.
  • Förderung integrativer bio-psycho-sozialer Ansätze in der Psychotherapie mit Schmerzpatienten, welche entwicklungspsychologische, lerntheoretische, behaviorale und psychodynamische Modelle berücksichtigen.
  • Der Arbeitskreis betrachtet seine Aufgaben als den Berufsgruppeninteressen übergeordnet. Berufspolitische Partikularinteressen sollen offen erörtert werden, wenn sie den Zielen des Arbeitskreises entgegenstehen.


Bisherige Aktivitäten des Arbeitskreises:

  • Austausch über theoretische Modelle und integrative Ansätze in der Krankenversorgung, insbesondere über diagnostische Kategorien und zugrundeliegende theoretische Modelle
  • Durchführung einer Umfrage in den psychologischen und psychosomatischen Fachgesellschaften bzw. universitären und klinischen Zentren zu laufenden drittmittelgeförderten Forschungsprojekten und zum Interesse an einer Mitarbeit im Arbeitskreis;
  • Planung von „Psy“-Symposien für den Deutschen Schmerzkongress: Bei den letzten beiden Deutschen Schmerzkongressen 2011 und 2012 wurden vermehrt „Psy“-Symposien angemeldet und durchgeführt.


Perspektiven und künftige Aufgaben:

  • Stärkere Vernetzung mit anderen Arbeitskreisen und ad-hoc-Kommissionen (z. B. „Multimodale Schmerztherapie“);
  • Formulierung von Skizzen für ein von allen Mitgliedern der Kommission getragenes theoretisches Schmerzmodell, welches bio-psycho-soziale, psychophysiologische, verhaltensmedizinische und psychodynamische Aspekte berücksichtigt;
  • Formulierung von ‚Lücken’ in Forschung, Lehre und Krankenversorgung;
  • Formulierung von Vorschlägen für „good clinical practice“ (z. B. welche psychologischen/psychosomatischen Methoden im Rahmen einer umfassenden Schmerzdiagnostik durchgeführt werden sollen; Mindestanforderungen psychologisch/psychosomatischer Aktivität im Rahmen multimodaler Therapieansätze etc.);
  • Entwicklung von kurzen fokussierten Fortbildungen für Ärzte und Psychologen, die die „Psy“-Aspekte des Schmerzes betonen (z.B. welche Rolle spielen psychologische Aspekte für postoperativen Schmerz);
  • Psychosomatische, psychologische und psychotherapeutische Aspekte verstärkt in klinische Behandlungspfade und Leitlinien der Schmerzbehandlung einbringen.
  • Information der Mitglieder der Deutschen Schmerz-Gesellschaft und der psychosomatischen und psychologischen Fachgesellschaften über die Ziele und Aufgaben des Arbeitskreises.