Ad hoc Kommission KEDOQ-Schmerz – Kurzbericht 2018

1. Name der Kommission
Ad-hoc Kommission KEDOQ-Schmerz

2. Namen der Mitglieder

F. Petzke (Sprecher),
B. Nagel,
F. Bosse,
K. Böhme,
H.-R. Casser,
M. Pfingsten,
T. Kohlmann,
M. Hüppe,
G. Lindena (beratend)

3. Namen und Kontaktdaten des Sprechers
Univ.-Prof. Dr. Frank Petzke;
Schmerzmedizin, UMG Göttingen
Frank.petzke@med.uni-goettingen.de

4. Hauptthemen, den denen die Kommission/der AK im letzten Jahr gearbeitet hat

  1. Betreuung und Unterstützung von KEDOQ-Schmerz-Interessenten
  2. Beratung und Information von Interessenten an Programmen mit KEDOQ-Funktionalität
  3. Sicherung und regelmäßige Prüfung der Qualität des Datenstransfers aus der Software der Primäranabieter in die KEDOQ-Schmerz Datenbank, Einbindung neuer Anbieter
  4. Überarbeitung des Handbuchs/Dokumentationsempfehlungen für KEDOQ-Schmerz
  5. Erste Auswertungen aus der Datenbank
  6. Zusammenarbeit mit Projekt PAIN2020 der Deutschen Schmerzgesellschaft

5. die aus 4) ableitbaren wichtigsten Zwischenergebnisse

  1. Newsletter an KEDOQ-Nutzer, Workshops Schmerzwoche Mayrhofen 2017 und 2018, Workshops Deutscher Schmerzkongress 2017 und 2018
  2. Optimierung Zusammenarbeit und Informationsfluss mit den Anbietern und Nutzern der Primärsoftware zur Besserung der aktiven Teilnahme an KEDOQ-Schmerz
  3. Erste Publikation in 2017 (Auch Poster Schmerzkongress 2017: Der Schmerz 2017, 31, 6:, 559–567 Schmerztherapeutische Versorgung in Deutschland – was unterscheidet ambulante und stationäre Patienten zu Behandlungsbeginn? Eine Auswertung auf Basis des KEDOQ-Schmerz-Datensatzes. Hüppe M, Kükenshöner S, Bosse F, Casser H.R., Kohlmann T, Linde-na G, Pfingsten M, Petzke F, Nagel B In Kurzfassung auch in englischer Sprache erschienen in Medical Reserach Archives (siehe Anhang).
  4. Zweite Publikation im Review seit 6/2018 in Der Schmerz: Schmerztherapeutische Versorgung in Deutschland – Unterscheiden sich bei Behandlungsbeginn teilstationäre Patienten von ambulant oder stationär versorgten? Eine Auswer-tung auf Basis des KEDOQ-Schmerz-Datensatzes Hüppe M, Kükenshöner S, Böh-me K, Bosse F, Casser HR, Kohlmann T, Lindena G, Nagel B, Pfingsten M, Petzke F
  5. Enge Vernetzung mit PAIN2020 (MP, FP, BN, GL), Diskussion mit Anbietern über Sonderlösungen im Rahmen der Projektteilnahme
  6. Statement zum Dokumentationsbedarf im Vertragsentwurf der KBV zur ambulanten multimodalen Versorgung

6. Die sich ergebenden Perspektiven und Aufgaben für die nächsten 12 Monate

  1. Nach Abschluss der initialen Aufgaben bei PAIN2020, Abschluss der Überarbeitungen und Verbesserungen der Darstellung der KEDOQ-Schmerz Dokumentation
  2. Entwicklung einer Perspektive für KEDOQ-Schmerz durch die Verzahnung mit PAIN2020 und daraus abzuleitende Maßnahmen und Schritte
  3. Fortführen der Themen unter 4.
  4. Weitere Analysen zur Qualitätssicherung der Datenerfassung
  5. Perspektiven für KEDOQ-Schmerz im Rahmen der Cannabis-Diskussion

7. Fazit bzw. kurze Forderungen an Wissenschaftsgremien/Politik bzw. sonstige Akteure

  1. KEDOQ-Schmerz als Basismodul für schmerzmedizinische versorgungswissenschaftliche Fragestellungen, Ergänzungsoptionen wie in PAIN2020 sind im Rah-men wissenschaftlicher Förderung gut realisierbar
  2. Grundlage für die sektorenübergreifende schmerzmedizinische Qualitätserfassung.

Göttingen, den 15.10.2018

Frank Petzke