Ad-hoc-Kommission Studienordnungen

Dr. med. Andreas Kopf
Klinik für Anaesthesiologie und operative Intensivmedizin
Charité-Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin
Hindenburgdamm 30
D-12200 Berlin
Tel. +49 30 8445-2731 Fax +49 30 8445-4469
Dr. med. Patric Bialas
Universitätsklinikum und Med. Fakultät der Universität des Saarlandes
Schmerzambulanz
Gebäude 57
D-66421 Homburg
Tel. +49 6841 1622457
Fax +49 6841 1622401
Dr. med. Martin Dusch
Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
D-30625 Hannover
Tel. +49 511 532 3108
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hermann O. Handwerker
Institut für Physiologie und Pathophysiologie
Universität Erlangen-Nürnberg
Universitätsstr.17
D-91054 Erlangen
Tel. +49 9131 8522295
Fax +49 9131 8522497
Prof. Dr.med. Matthias  Karst
Schmerzambulanz
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
D-30625 Hannover
Tel.: +49 511 5323108
Fax: +49 511 5328109
Prof. Dr. med. Wolfgang Koppert
Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
D-30625 Hannover
Tel. +49 511 532-2489
Fax +49 511 532-3642
Maria-Anna Laekeman, MScPhys
Zillertalstr 120
D- 44807 Bochum
Tel. 0234 9536385
Prof. Dr. med. Esther Miriam Pogatzki-Zahn
Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie
Universitätsklinikum Münster
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1
D-48149 Münster
Tel. +49 251 83-47258 Fax +49 251 83-48667
Prof. Dr. med. Rainer Sabatowski
UniversitätsSchmerzCentrum
Uniklinik Carl Gustav Carus - TU Dresden
Fetscherstr. 74
D-01307 Dresden
Tel. +49 351 458-3354
Fax +49 351 458-4389
Dr. med. Barbara Schlisio
Universitätsklinikum Tübingen, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Schmerzambulanz
Hoppe-Seyler-Str. 3
D-72076 Tübingen
Tel. +49 7071 2985535
Fax +49 7071 294549
Prof. Dr. med. Rolf-Detlef Treede
Lehrstuhl für Neurophysiologie - Zentrum für Biomedizin und Medizintechnik Mannheim
Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg
Ludolf-Krehl-Str.13-17
D-68167 Mannheim
Tel. +49 621 383-9926 Fax +49 621 383-9921

Hauptthemen

Die Hauptthemen, an denen die Kommission im letzten Jahr gearbeitet hat

In den letzten Jahren war die Verankerung der bislang nicht gelehrten Schmerzmedizin in der Lehre das wichtigste Anliegen der Ad hoc Kommission Studienordnungen. Dazu gehörte zum einen die Entwicklung eines Kerncurriculums Schmerzmedizin für die Lehre als Hilfestellung für die medizinischen Fakultäten und zum anderen die kontinuierliche Überzeugungsarbeit für die an der Gesetzgebung beteiligten Gremien.


Arbeits-/Zwischenergebnisse

In der Novelle der Approbationsordnung für Ärzte dieses Jahres wurde die Schmerzmedizin als „Querschnittfach 14“ mit aufgenommen. Das Kerncurriculum Schmerzmedizin für die Lehre wurde von inzwischen 14 Fachgesellschaften unterzeichnet und wird nach einer Umfrage der Ad hoc Kommission Studienordnungen in der Hälfte der medizinischen Fakultäten Deutschlands in der Lehre verwendet.


Perspektiven und Aufgaben für die nächsten Monate und Jahre

Aufgrund der Einführung des Querschnittfaches 14 und der damit ab 2016 verbundenen Pflichtlehre von Schmerzmedizin hat sich die Ad hoc Kommission Studienordnungen die Aufgabe gestellt, die Einführung des Querschnittfaches mit Lehrworkshops zu begleiten. In den Workshops sollen sich die Dozenten, Lehreverantwortlichen und –koordinatoren, sowie Studierenden über Lehrinhalte und –formate austauschen können, um eine bestmögliche Lehre in Schmerzmedizin sicherstellen zu können. Weiterhin wird das Kerncurriculum Schmerzmedizin in der Lehre in Zusammenarbeit mit der europäischen Schmerzgesellschaft EFIC aktualisiert und als europäisches Mustercurriculum Verwendung finden (voraussichtlich Mitte 2013). Außerdem wird die deutsche Version des Kerncurriculums bis Ende 2013 aktualisiert.


Fazit und Appell

Nach langjähriger Arbeit ist es gelungen, die Schmerzmedizin in der Lehre zu verankern. Dies wird helfen, neben der bereits etablierten „Speziellen Schmerztherapie“ zukünftig auch die „Allgemeine Schmerztherapie“ aller praktizierenden Ärzte sicherzustellen. Um eine adäquate quantitative Lehre realisieren zu können, wird an die Lehrdekanate der medizinischen Fakultäten appelliert, die Lehrverantwortlichen für Schmerzmedizin bei der Stundenrekrutierung für das neue Querschnittfach 14 zu unterstützen.