Bericht der Ad-hoc Kommission


1) Name der Kommission
Ad hoc Kommission Studienordnungen

2) Namen der Mitglieder
Dr. Hege-Scheuing (Ansbach), Prof. Dr. Treede (Mannheim), Prof. Dr. Strauß (Jena), Prof. Handwerker (Erlangen), Prof. Dr. Koppert (Hannover), Prof. Dr. Pogatzki-Zahn (Münster), Prof. Dr. Sabatowski (Dresden), PD Dr. Rittner (Würzburg), Prof. Dr. Ostgathe (Erlangen)
Sprecher: Dr. Kopf (Berlin)

3) E-Mail, Telefonnummer, Kurzvita, Foto des Sprechers
Dr. Andreas Kopf
 andreas.kopf@charite.de, T. 030-8445-2733
Facharzt für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin
Leiter Benjamin Franklin Hochschulambulanz für Schmerz- und Palliativmedizin und Anästhesieambulanz, Charité-Universitätsmedizin Berlin
Oberarzt, Klinik für Anästhesiologie m.S. operative Intensivmedizin, Campus Benjamin Franklin der Charité
Visiting Professor, Dept. of Medical Physiology, University of Nairobi, Kenia
Lehrkoordinator Q13/Q14 und Modul 20 “Schmerz und Psyche”

Dr. Andreas Kopf

4) Die 2–5 Hauptthemen, an denen die Kommission im letzten Jahr gearbeitet hat
Nach der Einführung von Q14 „Schmerzmedizin“ in die Lehre war das wichtigste Anliegen der Ad hoc Kommission Studienordnungen, bei der Etablierung von Lehrformaten und –strukturen in den medizinischen Fakultäten Hilfestellung zu leisten.

5) Die aus 4 ableitbaren wichtigsten Erfolge des letzten Jahres bzw. Arbeits-/Zwischenergebnisse

Die wichtigsten Erfolge des vergangenen Jahres war die für die Einführung von Q14 wichtige Aktualisierung und Konsentierung des Kerncurriculums „Schmerzmedizin für die Lehre“, die Aktualisierung und Übersetzung des Kerncurriculums als Europäisches Mustercurriculum (verabschiedet von der European Pain Federation EFIC im September 2013), die Durchführung von zwei Lehreworkshops in Berlin (der dritte fand 2014 bereits statt), sowie die Vorbereitung eines Lehrbuches „Basisbuch Q14 - Schmerzmedizin für die Lehre“, auch mit Hilfe von Kolleginnen und Kollegen außerhalb der Adhoc-Kommission (Fertigstellung vor dem Sommersemester 2015 geplant). Weiterhin wurde eine outcomeorientierte Untersuchung von Lehrergebnissen auf kognitive, anwendungsbezogene und emotionale Lernziele vorbereitet, deren Pilotphase für 2014 geplant ist.

6) Die aus 4 sich ergebenden Perspektiven und Aufgaben für die nächsten Monate und Jahre; Planungen
Aufgrund der Einführung des Querschnittfaches 14 und der damit ab 2016 verbundenen Pflichtlehre von Schmerzmedizin hat sich die Ad hoc Kommission Studienordnungen die Aufgabe gestellt, die Einführung des Querschnittfaches mit Lehrworkshops zu begleiten. Nach Abschluß der organisatorischen Vorbereitungen in den meisten Fakultäten soll der Workshop – auch auf Wunsch der bisherigen Teilnehmer – mit dem Schwerpunkt „Lehrformatoptimierung“ forgesetzt werden. Die Lehreoutcomestudie und das Basisbuch sollen intensiv weiter verfolgt werden, um die Einführung der Schmerzmedizin in die Lehre optimal flankieren zu können.

7) Fazit bzw kurze Forderungen an Wissenschaftsgremien/Politik bzw. sonstige Akteure etc.

Nach langjähriger Arbeit ist es gelungen, die Schmerzmedizin in der Lehre zu verankern. Dies wird helfen, neben der bereits etablierten „Speziellen Schmerztherapie“ zukünftig auch die „Allgemeine Schmerztherapie“ aller praktizierenden Ärzte sicherzustellen. Um eine adäquate quantitative Lehre realisieren zu können, wird an die Lehrdekanate und die mit der Schmerzmedizin kooperierenden Ordinarien (und deren Fachgesellschaften) der medizinischen Fakultäten appelliert, die Lehrverantwortlichen und -koordinatoren für Schmerzmedizin bei der Stundenrekrutierung, Dozentenschulung und Lehrformatentwicklung für das neue Querschnittfach 14 zu unterstützen.

8) Materialien zur Kommissionsarbeit

Kerncurriculum Schmerzmedizin für die Lehre (s. kostenloser Download: Homepage der Deutschen Schmerzgesellschaft www.dgss.org)
Einladung zum 3. Lehreworkshop in Berlin

PDF DOWNLOAD (PDF)