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    24.09.2009

    Der Schmerz liegt in den Genen: Die individualisierte Therapie kommt

    Einladung zum Deutschen Schmerzkongress – PK am 7. Oktober

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    neueste genetische Untersuchungen zeigen, dass es auch die Veranlagung ist, die bestimmt, ob wir für Schmerzerkrankungen anfällig sind, und ob ein Schmerzmittel gut wirkt oder gar nicht. Verschiedene Kandidatengene sind identifiziert. Neue Diagnostische Methoden erlauben es darüber hinaus, den individuellen Charakter von Schmerz zu erkennen, der bei gleicher Ursache für ganz verschiedene Symptome sorgt. Diese Erkenntnisse werden die Schmerzthe-rapie revolutionieren, erwarten Experten: Die individualisierte Therapie kommt. Diese und andere Highlights der Schmerzforschung werden beim Deutschen Schmerzkongress 2009 der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) vom 7. bis zum 10. Okto-ber in Berlin (Maritim-Hotel, Stauffenbergstraße) vorgestellt. Über 2.500 Teilnehmer werden erwartet.
    Zum Kongress und zur Pressekonferenz am 7.10. (s.u.) lade ich Sie herzlich ein!

    Zu den guten Nachrichten gehört auch die bevorstehende Zulassung verschiedener Medika-mente, die bei einmaliger, lokaler Anwendung wochenlange Schmerzfreiheit versprechen. Aber es werden auch die Schattenseiten diskutiert. So gibt es gegen die Volkskrankheit Kopf-schmerzen erfolgreiche Therapieprogramme – aber zumeist nicht für Kassenpatienten. Der neue Querschnittbereich „Palliativmedizin“, der durch die Hintertür ins Medizinstudium Ein-zug hält, blendet die Schmerztherapie aus.

    PRESSE-TERMIN

    Um Ihnen die aktuellen Ergebnisse der Schmerzforschung vorzustellen und Ihnen einen Überblick über die Themen des diesjährigen Schmerzkongresses zu ermöglichen, lade ich Sie herzlich ein zur

    Eröffnungs-Pressekonferenz beim Deutschen Schmerzkongress
    am Mittwoch, 7. Oktober 2009, um 10 Uhr
    im Maritim Hotel, Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin (Salon 1)

    Ihre Gesprächspartner sind:

    • Prof. Dr. Ralf Baron (Kiel), Kongresspräsident der DGSS und Sprecher Deutscher For-schungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS):
      Individualisierte Therapie I: neue Klassifikationen und individuelle Therapieansätze

    • Prof. Dr. Thomas Tölle (München), Sprecher DFNS:
      Individualisierte Therapie II: Schmerz und Genetik – vernetzte Gendatenbank

    • Prof. Dr. Rolf-Detlef Treede (Mannheim), Präsident der DGSS:
      Kongressüberblick, politische Aspekte: Palliativmedizin durch die Hintertür

    • Dr. Volker Malzacher (Reutlingen), Kongresspräsident der DMKG:
      Versorgungsrealität Kopfschmerzen: Erfolgreiche Therapien – aber nicht für Kassenpatienten

    • PD. Dr. Arne May (Hamburg), Präsident der DMKG:
      Gegen die Unterversorgung von Kopfschmerzpatienten

    Prämierung der Forschungs-Highlights

    Weitere Forschungshighlights sind die sechs Arbeiten, die dieses Jahr mit den Förderpreisen für Schmerzforschung ausgezeichnet werden. Darunter: Wie die Schmerzverarbeitung ein Parkinson-Gen verrät und was sich beim Runners‘ High im Gehirn abspielt. Die Verleihung der durch Grünenthal gestifteten Preise findet am 8. Oktober ab 10.30 Uhr bei der Eröff-nungsveranstaltung des Kongresses statt.

    2.500 Schmerzspezialisten in Berlin

    Mehr als 2.500 Spezialisten – Mediziner, Psychologen, Therapeuten und Pflegekräfte – wer-den zum Kongress erwartet, den die DGSS gemeinsam mit der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) veranstaltet. Kongressmotto ist „Mit Netzwerken gegen den Schmerz“. Die praktische Umsetzung der neuen Erkenntnisse können die Kongressteil-nehmer in zahlreichen Praktikerseminaren erproben, etwa motivierende Gesprächsführung mit Schmerzpatienten, Tipps und Tricks bei der Diagnostik von Nervenschmerzen und Entspan-nungstechniken. Am 9. Oktober findet ein ganztägiges Pflegesymposium statt. Am 10. Okto-ber sind Studierende die Hauptpersonen: Beim Studententag können sie die Grundlagen der Schmerztherapie aus erster Hand kennen lernen.

    Teilnahme und Programm

    Sie können sich per E-Mail an presse@dgss.org vorab für den Kongress akkreditieren.
    Interviewtermine werden gern vermittelt.
    Das komplette Kongressprogramm und weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.schmerzkongress2009.de

    Ich würde mich freuen, Sie in Berlin begrüßen zu können!
    Mit freundlichen Grüßen

    Meike Drießen

     

    Kontakt
    Pressestelle der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS)
    c/o Ruhr-Universität Bochum, Raum UV 3/366, 44780 Bochum,
    Tel. 0234/32-26952, Fax: 0234/32-14136, E-Mail: presse@dgss.org, Internet: http://www.dgss.org